Lehrstuhl für Medizingeschichte

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ist Bestandteil des Instituts für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Er ist interdisziplinär ausgerichtet und beteiligt sich an der Forschung und Lehre in der Medizinischen und in der Philosophischen Fakultät. Lehrstuhlinhaber ist der Medizinhistoriker Prof. Dr. phil. Flurin Condrau.

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte hat den Anspruch, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene mit den etablierten Zentren des Faches in einem kollegial-produktiven Konkurrenzverhältnis zu stehen. Der Lehrstuhl soll ein international renommierter und lokal vernetzter Forschungs- und Lehrbetrieb sein. Akzente werden durch die Organisation von Fachtagungen und Workshops gesetzt. 

Angegliedert an den Lehrstuhl sind eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek und ein Archiv. Letzteres entstand 2003 aus der Handschriften- und Bildersammlung. Archivbesucherinnen und -besucher werden gebeten, telefonisch oder per Email einen Termin zu vereinbaren.

Forscher und Forscherinnen des Lehrstuhls für Medizingeschichte sind auch im Kompetenzzentrum Geschichte des Wissens (UZH und ETHZ) sowie der AG Medical Humanities vertreten. Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ging 2014 aus dem 1951 gegründeten Medizin-Historischen Institut hervor.

News

  • Sarah Scheidmantel and Leander Diener from the History of Medicine Department are hosting their workshop "Sensory and Emotional Experiences: Practices of Mind-Body Medicine in the 20th Century" together with Josephine Selander (ETH Zurich).

    Due to Covid-19, the event has been rescheduled and takes place from 28th to 29th September. Online participation is possible via Zoom link. See the flyer with further information on the subject, as well as general information.

    We´d be happy to see you there to think and discuss together with us and our two interesting guests Anja Laukötter (Berlin/Strasbourg) and Staffan Bergwik (Stockholm)!

    Please register by 21. September via email to: zgw-dp@ethz.ch.

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  • Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet das Forschungskolloquium der Medizingeschichte per Zoom statt. Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Mirjam Janett.

     

    Weitere Infos und detailliertes Programm

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  • Die Society for the Social History of Medicine feiert den 50. Geburtstag mit einem Video auf youtube, in dem auch Flurin Condrau als ehemaliger Chair der Society und heutiger Co-Editor des Journals auftritt. 

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  • Flurin Condrau spricht als Experte im Puls zur Entwicklung der Stimme der Patient*innen in der Medizin. Link zur Sendung (ab 04:35): SRF Puls.

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  • Neues Drittmittelprojekt bewilligt: "Antibiotika als Heil- und Futtermittel: Der Stall als Labor für One Health, 1945-2000“ (Projektleitung: Prof. Dr. Flurin Condrau; Wissenschaftliche MitarbeiterInnen Dr. Beat Bächi und Dr. Maria Böhmer).
    Die Zürcher OPO-Stiftung fördert ab Oktober 2020 ein neues Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Medizingeschichte. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Geschichte von "One Health“, indem es den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft und seine Wechselwirkungen zwischen Veterinär- und Humanmedizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht.

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  • Flurin Condrau war gestern erneut zu Gast im SRF-Club. Hat die Coronakrise zu einer Vertrauenskrise geführt? In der Sendung "Corona-müde" wurden gesellschaftliche Folgen einer andauernden Krise und die Rolle verschiedener Akteure diskutiert.

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  • Soeben erschienen bei Konstanz University Press: "LSD auf dem Land. Produktion und kollektive Wirkung psychotroper Stoffe". Beat Bächi untersucht darin den weiten Weg vom Anbau des Mutterkorns in der Sierra Mazateca und im Schweizer Mittelland über die Chemielaboratore hin zum Gebrauch in Psychiatrie sowie Gegenkultur und zeigt damit die Wandelbarkeit psychotroper Stoffe auf.

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  • Sarah Scheidmantel spricht in der Frankfurter Sonntagszeitung vom 21. Juni über die Entwicklung des Vibrators und bezieht klar Stellung zum Mythos, Vibratoren seien zur Kurierung von Hysterie verwendet worden. Die zwei Artikel im Wissenschaftsteil der FAS lassen sich hier nachlesen:

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/die-geschichte-der-sextoys-16824907.html (Link aktualisiert)

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  • Flurin Condrau ist neu zum Co-Editor von Social History of Medicine gewählt worden. Er wird während der nächsten Jahre gemeinsam mit Dora Vargha (Exeter), Elma Brenner (London) und Christoph Gradmann (Oslo) die inhaltliche Verantwortung für eine der führenden englischsprachigen Zeitrschriften der Medizingeschichte übernehmen. Social History of Medicine wird seit 1988 von der Society for the Social History of Medicine bei Oxford University Press herausgegeben.

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  • Flurin Condrau bespricht im Artikel für das Wirtschaftsmagazin die sozioökonomischen Folgen und die Bewältigung vergangener Pandemien in der Schweizer Geschichte. Als Beispiele nennt er Pestwellen, Choleraepidemien sowie die Spanische Grippe.

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