Lehrstuhl für Medizingeschichte

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ist Bestandteil des Instituts für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Er ist interdisziplinär ausgerichtet und beteiligt sich an der Forschung und Lehre in der Medizinischen und in der Philosophischen Fakultät. Lehrstuhlinhaber ist der Medizinhistoriker Prof. Dr. phil. Flurin Condrau.

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte hat den Anspruch, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene mit den etablierten Zentren des Faches in einem kollegial-produktiven Konkurrenzverhältnis zu stehen. Der Lehrstuhl soll ein international renommierter und lokal vernetzter Forschungs- und Lehrbetrieb sein. Akzente werden durch die Organisation von Fachtagungen und Workshops gesetzt. 

Angegliedert an den Lehrstuhl sind eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek und ein Archiv. Letzteres entstand 2003 aus der Handschriften- und Bildersammlung. Archivbesucherinnen und -besucher werden gebeten, telefonisch oder per Email einen Termin zu vereinbaren.

Forscher und Forscherinnen des Lehrstuhls für Medizingeschichte sind auch im Kompetenzzentrum Geschichte des Wissens (UZH und ETHZ) sowie der AG Medical Humanities vertreten. Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ging 2014 aus dem 1951 gegründeten Medizin-Historischen Institut hervor.

News

  • Das Programm des Forschungskolloquiums für Medizingeschichte wurde aktualisiert (Link zum neuen Programm). Bereits am nächsten Mittwoch findet der nächste Termin statt. Martina Sochin-Delia wird über Fehl- und Totgeburten in der Region St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein im 19. und 20. Jahrhundert sprechen.

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  • "Aus erster Hand. Gehörlose, Gebärdensprache und Gehörlosenpädagogik in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert" von Rebecca Hesse, Alan Canonica, Mirjam Janett, Martin Lengwiler und Florian Rudin ist im Chronos Verlag erschienen. Das Buch verfolgt die Entwicklung der Schweizer Gehörlosenpädagogik von den Anfängen der Gehörlosenbildung im 18. Jahrhundert bis zum Ende der Taubstummenanstalten und der Entstehung der späteren Sprachheilschulen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf Grundlage breiter Archivbestände und Interviews mit Gehörlosen verschiedener Generationen wird die wechselhafte Geschichte über eine kulturelle Minderheit erzählt, die ihre Identität wesentlich auf der Gebärdensprache gründet.

     

     

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  • Im Interview mit CH Media, unter anderem erschienen in der Luzerner Zeitung, sprach Flurin Condrau über frühere Pandemien in der Schweiz, deren politische Folgen sowie die aktuelle Bewältigung der Coronapandemie.

     

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  • Im Webinar der Society for the Social History of Medicine reflektierte Flurin Condrau zusammen mit Michael Bresalier, Pratik Chakrabarti, Rosemary Cresswell und Samiksha Sehrawat über die COVID-19-Pandemie aus historischer Sicht. Hier der Link zur Aufzeichnung auf Youtube (englisch).

     

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  • Sarah Scheidmantel and Leander Diener from the History of Medicine Department are hosting their workshop "Sensory and Emotional Experiences: Practices of Mind-Body Medicine in the 20th Century" together with Josephine Selander (ETH Zurich).

    Due to Covid-19, the event has been rescheduled and takes place from 28th to 29th September. Online participation is possible via Zoom link. See the flyer with further information on the subject, as well as general information.

    We´d be happy to see you there to think and discuss together with us and our two interesting guests Anja Laukötter (Berlin/Strasbourg) and Staffan Bergwik (Stockholm)!

    Please register by 21. September via email to: zgw-dp@ethz.ch.

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  • Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet das Forschungskolloquium der Medizingeschichte per Zoom statt. Jeweils mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr diskutieren wir auf der Grundlage von pre-circulated papers vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Für die Zoom-Einladung und die Zustellung des pre-circulated papers bitten wir Sie, sich bei Interesse im Vorfeld der Veranstaltungen bei uns zu melden: Mail an Mirjam Janett.

     

    Weitere Infos und detailliertes Programm

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  • Die Society for the Social History of Medicine feiert den 50. Geburtstag mit einem Video auf youtube, in dem auch Flurin Condrau als ehemaliger Chair der Society und heutiger Co-Editor des Journals auftritt. 

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  • Flurin Condrau spricht als Experte im Puls zur Entwicklung der Stimme der Patient*innen in der Medizin. Link zur Sendung (ab 04:35): SRF Puls.

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  • Neues Drittmittelprojekt bewilligt: "Antibiotika als Heil- und Futtermittel: Der Stall als Labor für One Health, 1945-2000“ (Projektleitung: Prof. Dr. Flurin Condrau; Wissenschaftliche MitarbeiterInnen Dr. Beat Bächi und Dr. Maria Böhmer).
    Die Zürcher OPO-Stiftung fördert ab Oktober 2020 ein neues Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Medizingeschichte. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Geschichte von "One Health“, indem es den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft und seine Wechselwirkungen zwischen Veterinär- und Humanmedizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht.

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  • Flurin Condrau war gestern erneut zu Gast im SRF-Club. Hat die Coronakrise zu einer Vertrauenskrise geführt? In der Sendung "Corona-müde" wurden gesellschaftliche Folgen einer andauernden Krise und die Rolle verschiedener Akteure diskutiert.

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