Medizingeschichte

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ist Bestandteil des Instituts für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Er ist interdisziplinär ausgerichtet und beteiligt sich an der Forschung und Lehre in der Medizinischen und in der Philosophischen Fakultät. Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls ist der Medizinhistoriker Prof. Dr. phil. Flurin Condrau. Mehr...

Die Forscher und Forscherinnen des Lehrstuhls für Medizingeschichte sind auch im Kompetenzzentrum Geschichte des Wissens (UZH und ETHZ) sowie der AG Medical Humanities vertreten.

Polio Pioneer

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte hat den Anspruch, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene mit den etablierten Zentren des Faches in einem kollegial-produktiven Konkurrenzverhältnis zu stehen. Der Lehrstuhl soll ein international renommierter und lokal vernetzter Forschungs- und Lehrbetrieb sein. Akzente werden durch die Organisation von Fachtagungen und Workshops gesetzt. 

 

Der Lehrstuhl für Medizingeschichte ging 2014 aus dem 1951 gegründeten Medizinhistorischen Institut hervor. Von 1957 bis 1971 war der deutsch-amerikanische Medizinhistoriker, Arzt und Ethnologe Erwin H. Ackerknecht (1906-1988) der Lehrstuhlinhaber. Ackerknecht machte das Zürcher Institut international bekannt.

Ackerknecht  E. H. Ackerknecht

Dem Lehrstuhl angegliedert sind eine öffentlich zugängliche Fachbibliothek und ein Archiv. Letzteres entstand 2003 aus der Handschriften- und Bildersammlung. Archivbesucherinnen und -besucher werden gebeten, telefonisch oder per Email einen Termin zu vereinbaren.

News

  • Wie hat man vor der digitalen Revolution recherchiert? Und wie sah eine gedruckte Zeitschrift aus?
    Tauchen Sie mit der neuen Ausstellung in der Hauptbibliothek - Medizin Careum in die Geschichte der medizinischen Zeitschrift ein.

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  • In unserem Forschungskolloquium diskutieren wir vorrangig Projekte, die «work in progress» sind. Wir bitten die Referierenden, die zur Diskussion gestellten Textunterlagen eine Woche vor dem jeweiligen Termin an den Lehrstuhl zu schicken.

     

    Bei Interesse E-Mail an mirjam.janett@uzh.ch oder anita.winkler@uzh.ch

     

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  • 1818 veröffentlichte die junge Engländerin Mary Shelley einen Schauerroman, der heute zu den herausragenden Werken der englischen Literatur zählt: „Frankenstein or The modern Prometheus”. Erstaunlicherweise ließ sie den jungen Schweizer Victor Frankenstein ausgerechnet an der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt studieren. Hier entdeckte er das Geheimnis des Lebens, und hier erweckte er schließlich selbst seine „Kreatur” zum Leben. Damit wurde „Frankenstein” zur bis heute wirkmächtigen Symbolgestalt biotechnischer Grenzüberschreitungen.

    Das Deutsche Medizinhistorische Museum feiert das Jubiläum „200 Jahre Frankenstein”  mit einem vielfältigen Programm. Im Zentrum steht dabei nicht die schaurige Kreatur Frankensteins, sondern vielmehr die Autorin Mary Shelley, die Medizin ihrer Zeit und der alte und zugleich brandaktuelle Wunsch des Menschen, Leben zu schaffen (oder es zumindest zu optimieren).

    "200 Jahre Frankenstein"

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  • Eine SRF-Sendung mit einem Beitrag von Flurin Condrau

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  • In diesem Podcast von Anno... spricht Philip Jensen mit Oliver Falk (IBME, UZH) über die Diabetesselbsttherapie von 1922 bis 1950. Die Möglichkeit das Hormon Insulin zu synthetisieren, führte zu einer radikalen Veränderung der Beziehung zwischen ÄrztInnen und PatientInnen. Vorher behandelte man PatientInnen langfristig in Krankenhäusern, nun konnten sie sich fernab dieser Einrichtung selbst behandeln. Das hatte aber seinen Preis. Außerdem sprechen wir über die Typen der Diabetes, über vieles andere und natürlich über die Selbsttherapie der Krankheit selbst.

    Selbsttherapie von Diabete

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  • Eine SRF-Sendung mit einem Beitrag von Flurin Condrau

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