Virtuelle Ausstellung

27. Oktober 2016: UNESCO Welttag des audiovisuellen Erbes


Fotoschätze aus dem
Archiv für Medizingeschichte
der Universität Zürich

Ausstellung

 

„Archives at risk: protecting the world’s identities“ ist das Motto des diesjährigen „World Days for Audiovisual Heritage“ der UNESCO. Audiovisuelle Dokumente prägten und prägen das 20. und 21. Jahrhundert. mit steigender Bedeutung im Vergleich zu schriftlichen Dokumenten. Bilder und Ton haben unmittelbare Wirkung, sie können sprachliche und kulturelle Grenzen leichter überschreiten als Worte. Gleichzeitig sind sie in hohem Masse in Gefahr verloren zu gehen, da ihre Langzeitarchivierung technisches Know-how und grossen finanziellen Aufwand erfordert.

Die Archive der Schweiz engagieren sich im Verein Memoriav, Anstrengungen beim Erhalt des audiovisuellen Erbes zu koordinieren, Know-how auszutauschen und Synergien zu schaffen, um die begrenzten finanziellen Ressourcen optimal zu nutzen.

http://memoriav.ch/aktuell/worldday

Das Archiv für Medizingeschichte (AfM) hat anlässlich des UNESCO Welttages eine virtuelle Ausstellung kreiert, auf der Beispiele audiovisueller Quellen (ein Film und Fotografien) gezeigt werden.

Das AfM ist ein Spezialarchiv zum Thema Medizin und ihre Geschichte. Der Schwerpunkt des Bestandes liegt auf dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, also zu Beginn der hohen Zeit der Bildmedien. Die Bildmedien spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der modernen Medizin. Sie wurden früh in Forschung und Lehre eingesetzt. Dieser Prozess beginnt bereits im späten Mittelalter und nimmt im 19. Jahrhundert einen enormen Aufschwung. Mediziner reagierten unmittelbar auf neue bildgebende Technologien und testeten ihren Einsatz in Forschung, Diagnose und Lehre. Sie engagierten sich bei der Entwicklung neuer Technologien, wie z. B. bei der Röntgenfotografie.

 

 

Gestaltung und Umsetzung durch Jacqueline Martinelli, Lehrstuhl für Medizingeschichte 2016