Archiv für Medizingeschichte


Wer wir sind

Das Archiv für Medizingeschichte ist eine Forschungsinstitution. Es will Unterlagen und Sammlungen mit medizinhistorischem Inhalt zum Zweck der Dokumentation sachgerecht verwahren und der wissenschaftlichen Forschung zugänglich machen.

Das Archiv für Medizingeschichte wurde im Januar 2003 als Teil des Medizinhistorischen Instituts der Universität Zürich gegründet. Es vereint Sammlungen und Einzelbestände, deren Zusammenstellung in den 1920 Jahren begonnen wurde, mit neu hinzu gekommenen Nachlässen von Medizinalpersonen und Institutionen.

Benutzung

Kontaktieren Sie bitte das Archiv vor einem Besuch telefonisch oder per E-Mail um abzuklären, ob das Archiv für Ihre Fragestellung die richtige Anlaufstelle ist und Materialien vorhanden sind.

Das Archiv ist nach Voranmeldung allgemein zugänglich. Die Benutzung ist kostenlos. Die Originale können nicht ausgeliehen werden (Ausnahme Ausstellungen). Grundsätzlich können alle verzeichneten Archivalien eingesehen werden. Jedoch müssen das Archiv- und Datenschutzgesetz, besondere Auflagen der Donatoren sowie konservatorische Einschränkungen und der Verzeichnungszustand berücksichtigt werden.

Archivalien können an der Winterthurerstrasse 30, 8006 Zürich, eingesehen werden. 

Bitte beachten Sie: das Archiv benötigt bei der Bestellung von Archivalien einen Vorlauf sechs Arbeitstagen da die Bestände in Aussenmagazinen gelagert werden.

Kopien

Kopien können im Archivlesesaal mit einer Digitalkamera ohne künstliche Belichtung gemacht werden. Wir bitten um Verständnis, dass die kostenpflichtige Bestellung und der Versand von Kopien bis auf weiteres leider nicht möglich sind.

Anfragen für Repros und Bildrechte

Das Einholen einer Genehmigung für die Verwendung von Abbildungen dauert 14 Arbeitstage. Neue Scans in reprofähiger Qualität können im Augenblick nicht zur Verfügung gestellt werden.

Bestände

Die Nachlässe und Sammlungen umfassen den Zeitraum vom 17. bis 20. Jahrhundert. Der Schwerpunkt der Bestände liegt zwischen dem letzten Drittel des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Bildersammlung reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die Privatnachlässe von Medizinern überwiegen die Bestände aus Institutionen. Thematische Schwergewichte sind: Psychiatrie, Neurologie und Ophthalmologie. Neuere Sammlungsbereiche sind Frauen in der Medizin und Alternativmedizin im weitesten Sinne.

Die früheren Sammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts wurden thematisch gruppiert. Die grösste Gruppe stellen die Kolleghefte und Manuskripte. Daneben befinden sich in dieser Gruppe gebundene Krankengeschichten und Rezeptbücher. Den regionalen Schwerpunkt bilden Zürich und die Schweiz.

Privatnachlässe Liste (DOCX, 67 KB)

Adresse

Winterthurerstrasse 30
CH-8006 Zürich

Kontakt

Dr. phil. Gudrun Kling, Leitung

Schenkungen

Aus Gründen der organisatorischen Umstrukturierung ist es im Augenblick nicht möglich Schenkungen anzunehmen.